Erkrankungen in der Schwangerschaft !

Infektionskrankheiten in der Schwangerschaft !

Röteln
Insbesondere im ersten Trimenon besteht das Risiko für Fehlbildungen des Herzens oder des Gehirns, Einschränkungen der Seh- oder Hörkraft beim Baby. Bei einer Ansteckung nach der 18. Schwangerschaftswoche ist die Gefahr deutlich reduziert. Am Anfang jeder Schwangerschaft wird durch Blutuntersuchung geprüft, ob die Mutter bereits gegen Röteln immun ist (durch frühere Erkrankung oder Impfung).

Grippe
Durch Grippeerreger besteht im Allgemeinen keine Gefahr für das ungeborene Kind. Durch hohes Fieber der Mutter kann sich jedoch die Fehlgeburtsrate bzw. die Gefahr für vorzeitig auftretende Wehen erhöhen.

Windpocken
Bei Erkrankung im ersten Schwangerschaftsdrittel kann eine Windpockeninfektion in seltenen Fällen zum sogenannten angeborenen Varizellensyndrom (CVS) führen. Es kommt zu charakteristischen Fehlbildungen der Gliedmaßen, der Augen, des Gehirns und der Haut.

Parvovirus B19 (Ringelröteln)
Bei Verdacht auf Infektion muss das Baby zur Erkennung eines Hydrops fetalis engmaschig untersucht werden. Ein Hinweis auf eine akute Erkrankung besteht bei Erhöhung des AFP-Wertes bei der Mutter. Das Kind kann bereits vor der Geburt durch Transfusion von roten Blutkörperchen handelt werden.

Mumps
Die Wahrscheinlichkeit einer Mumpserkrankung in der Schwangerschaft ist gering. Dies liegt daran, dass die meisten Frauen bereits gegen den Erreger immun sind. Erfolgt dennoch eine Ansteckung während des ersten Drittels, kann sich das Fehlgeburtsrisiko leicht erhöhen. Auf Fehlbildungen des Kindes gibt es keine Hinweise.

Hepatitis
Es ist zu unterscheiden zwischen Hepatitis A, B und C. Ansteckung mit einer Hepatitis A erfolgt in der Regel bei Reisen in Gegenden mit schlechten hygienischen Bedingungen. Besondere Gefahr besteht durch verunreinigtes Trinkwasser, Muscheln und alle Produkte, die mit Wasser in Kontakt kommen. Bei Reisen in entsprechende Gebiete wird eine kombinierte Impfung gegen A und B empfohlen. Es liegen Hinweise auf eine Erhöhung des Frühgeburtsrisikos vor, insbesondere bei schweren Verläufen von Hepatitis A im letzten Drittel der Schwangerschaft. Die beiden anderen Hepatitis-Formen (B und C) sind durch Austausch von Körperflüssigkeiten (ungeschützter Geschlechtsverkehr; gemeinsam benutzte Injektionsnadeln, Verletzungen) übertragbar. Eine Erkrankung zieht meist eine chronische Erkrankung der Leber nach sich. Es besteht die Gefahr der Ansteckung des ungeborenen Kindes während Schwangerschaft (über die Plazenta) oder der Geburt (Blutaustausch). Fehlbildungen sind nicht zu erwarten. Jedoch geht eine Infektion mit Hepatitis B mit Fehlgeburtsrisiko und niedrigem Geburtsgewicht sowie einer Leberentzündung des Fetus einher. Schwangere werden nach der 32. Woche standardmäßig auf eine Hepatitis-Infektion untersucht. Ist die Mutter erkrankt, wird versucht, das Kind durch Impfung bei der Geburt vor Ansteckung zu schützen. Eventuell wird eine Behandlung des Kindes notwendig, um Schädigungen durch das Virus zu verhindern.

Zytomegalie-Infektion
Erreger ist ein Virus der Herpesfamilie (Zytomegalievirus), das nach einer Erstinfektion in den Körperzellen bleibt. Es handelt sich um die häufigste übertragene vorgeburtliche Erkrankung. Infizierte Neugeborene (ca. 1% aller Kinder) zeigen meist keine Krankheitssymptome. Das Risiko einer Schädigung für das Kind ist gering. In seltenen Fällen (eins zu 4.000) kommt es bei Erstkontakt der Mutter mit dem Virus zu einer schweren Zytomegalie-Infektion des Kindes. Es besteht die Gefahr der Vergrößerung von Leber und Milz, der Blutarmut (Anämie), der Blindheit oder Taubheit, eines verminderten Kopfumfangs (Mikrozephalie), Verkalkungen im Gehirn und nachfolgender Entwicklungsverzögerung. Die Ansteckung des Embryos erfolgt in der Schwangerschaft (3. bis 4. Monat) über die Plazenta oder nach der Geburt über Muttermilch und Speichel. Anzeichen für eine Infektion des Kindes können bereits vor der Geburt durch Auffälligkeiten im Ultraschall erkannt werden. Durch einen Test auf Antikörper kann die Erkrankung schon im Fetus nachgewiesen werden (nachweisbar in Blut, Fruchtwasser, Chorionzotten oder im Nabelschnurblut).

Herpes-Infektion
Herpes-Viren verursachen eine Vielzahl von Krankheitsbildern. Die bekannteste und weitverbreitetste Form ist der Lippenherpes (durch den Herpes-simplex-Virus Typ I). Auch Windpocken (Varizellen-Zoster-Virus), Gürtelrose (Herpes zoster), Pfeiffersches Drüsenfieber (Epstein-Barr-Virus) und die Zytomegalie gehören zu den durch Herpes-Viren ausgelösten Erkrankungen. Für Schwangerschaftsverlauf und Geburt hat der Lippenherpes praktisch keine Bedeutung. Bei den sexuell übertragbaren Herpesformen (Genitalherpes, Herpes-simplex-Virus Typ II) besteht die Gefahr einer Fehlgeburt oder einer Ansteckung und schweren Erkrankung des Neugeborenen.

Lyme-Borreliose
Eine Ansteckung mit Borrelien erfolgt beispielsweise über einen Zeckenstick. Borrelien sind Bakterien; eine Infektion muss unverzüglich mit Antibiotika (Penicillin; bei Allergie Erythromycin) behandelt werden. Zum Nachweis einer Ansteckung des Ungeborenen dient die Antikörperbestimmung im Nabelschnurblut oder der Nachweis in der Plazenta.

Früh-Sommer-Meningo-Enzephalitis (FSME)
Diese Virus-Infektion wird durch Zecken übertragen. In seltenen Fällen kommt es nach der Infektion zu Hirn- und Hirnhautentzündung. Folgeschäden können Lähmungen sein, in schweren Fällen endet die Erkrankung tödlich. Eine Ansteckungsgefahr bei Erkrankung der Mutter scheint für das Kind im Mutterleib nicht zu bestehen.

Geschlechtskrankheiten
Zu den Geschlechtskrankheiten, die für das Baby in der Schwangerschaft und nach der Geburt gefährlich sind, gehören Genitalherpes und Syphilis sowie das HI-Virus (Krankheitsbild AIDS). Infektionen mit Chlamydien oder Pilzen im Genitalbereich können Gründe für eine Fehlgeburt sein.

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Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen

Wie kindersicher ist Ihr Zuhause?

Jährlich verunglücken etwa 290.000 Kinder unter 15 Jahren im häuslichen Umfeld. Unter dem Motto „Ich sehe was, was du nicht siehst… – Unfallgefahren zu Hause entdecken und beseitigen“ regt die BAG Eltern an, einen Sicherheits-Rundgang durch die eigenen vier Wände zu machen.

Die meisten Unfälle passieren im Wohn- und Kinderzimmer, gefolgt von dem Garten, der Küche und dem Treppenhaus. Über die Hälfte dieser Unfälle sind Stürze, z.B. vom Etagenbett. Weitere häufig auftretende Unfallarten sind Zusammenstöße, Schnittverletzungen und – besonders schwerwiegend – Verbrennungen, Verbrühungen und Vergiftungen. Die Ursachen liegen oft im kindlichen Naturell begründet: Ablenkung, Hast, Übermut und Unkenntnis. Erwachsene können jedoch durch vorbeugende Maßnahmen viele dieser Unfälle vermeiden.

Grundsätzliche Tipps:

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Kleine Kinder stets beaufsichtigen: z.B. im und am Wasser.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Kinder auf Gefahren aufmerksam machen: Erklären was und warum etwas gefährlich ist, z. B. das Messer ist scharf, man kann sich daran schneiden.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Altersgemäß beteiligen: Je nach Alter und Geschicklichkeit gemeinsam mit dem Kind z.B. Schneiden, Werken oder Kerzen
anzünden üben.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Motorische Entwicklung des Kindes fördern: z.B. Treppen zunächst rückwärts auf allen Vieren hinunter krabbeln, später aufrecht vorwärts mit einer Hand am Handlauf; frühzeitig ans Wasser gewöhnen, bzw. Schwimmen lernen; erst Roller oder Laufrad fahren beherrschen – danach erst aufs Rad umsteigen.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Sicherheitsartikel altersentsprechend einsetzen: z. B. Treppen- und Herdschutzgitter, Rauchmelder, Steckdosenschutz.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Achten Sie beim Kauf von Spielzeug und Kindermöbeln auf das GS-Zeichen (geprüfte Sicherheit). Mit dieser Kennzeichnung zeigt der Hersteller freiwillig, dass die Sicherheit seines Produktes für ihn an erster Stelle steht.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Auf dem Fahrrad einen passenden Helm tragen. Beim Spielen Helm, aber auch Ketten und Schlüsselbänder abnehmen – es kann zu Strangulationen kommen.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Kordeln und Bänder an Kleidung des Kindes entfernen – Strangulationsgefahr!

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Sicheren Umgang mit Tieren, insbesondere Hunden beibringen.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Für den Notfall: 112 anrufen!

Brennpunkt Küche

Schwerpunkte: Verbrennen, Verbrühen, Schnittwunden, Vergiften

In der Küche spielt sich ein wichtiger Teil des häuslichen Lebens ab. Sie ist für Kinder ein spannender Ort: Es duftet, es zischt und dampft und in den Schränken gibt es viel Leckeres und Interessantes zu entdecken.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Kinder nicht unbeaufsichtigt in der Küche lassen! Eine Vielzahl von gefährlichen Gegenständen befindet sich in der Küche.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Kochen: Kinder beim Kochen altersgemäß beteiligen oder ihnen eine andere Beschäftigung anbieten, z.B. eine Kiste mit Plastikutensilien.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Wasserkocher, Kaffeemaschine, Bügeleisen, Friteuse, Inhaliergeräte, etc: Alle Elektrogeräte außerhalb der Reichweite von Kindern aufstellen, Kabel niemals herunterhängen lassen.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Herd und Ofen: Pfannenstiele nach hinten drehen, Herdschutzgitter und Backofenfenster-Schutz anbringen.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Messer und Schneidemaschinen: Scharfe Messer nicht offen liegen lassen und Schneidemaschine absichern. Tür der Spülmaschine geschlossen halten.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Reinigungs-, Putz- und Lösungsmittel: In abschließbarem Schrank lagern, die Mittel können zu Vergiftungen und Verätzungen führen.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Glatter Boden: Spritzwasser und Fett können den ohnehin schon glatten Bodenbelag zur Rutschfalle werden lassen. Kinder hier nicht rennen oder toben lassen!

Treffpunkt Wohnzimmer

Schwerpunkte: Stürze, Verbrühungen, Brandgefahren

Das Wohnzimmer ist der Ort, wo sich die Familie trifft. Doch ist die Einrichtung auch für Kinder geeignet?

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Tischdecken: Säuglinge und Kleinkinder ziehen an Tischdecken. Dadurch kann es zu schweren Verbrühungen, Verbrennungen und Kopfverletzungen kommen, z.B. durch heiße Flüssigkeiten, Kerzen und Vasen.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Kinderhochstuhl: Kinder stoßen sich von der Tischkante ab oder stellen sich im Stuhl auf. Deshalb: Stuhl kippsicher aufstellen und das Kind nicht unbeaufsichtigt im Stuhl lassen.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Möbel: Laufwege frei halten und scharfe, spitze Kanten mit einem Schutz versehen.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Schränke und Regale: Sie laden Kinder zum Klettern ein. Hohe Möbel daher fest an der Wand fixieren. Süßigkeiten und Spielsachen nicht im obersten Fach “verstecken”.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Teppiche: Das Wegrutschen, z.B. durch Anti-Rutsch-Streien verhindern.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Kamin, Kerzen, Feuerzeuge, Streichölzer: Kinder nicht mit Feuer, z.B. brennender Kerze, im Raum alleine lassen. Die Gefahren mit Feuer erklären und den Umgang mit Streichhölzern gemeinsam üben.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Alkohol, Zigaretten: Beides für Kinder unzugänglich aufbewahren, Reste nicht offen stehen lassen.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Strom: Elektrokabel, Lichterketten und Hitze entwickelnde (Halogen-)Leuchten regelmäßig auf ihre Funktion und auf schadhafte Stellen kontrollieren und ggfs. austauschen.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Balkon und Fenster: Keine Stühle, Kübel o.ä. in unmittelbarer Näche aufstellen, da sie zum Klettern animieren. Fenster- und Türgriffe mit Sicherungen ausstatten. Querstreben des Balkons gegen ein Erklettern absichern.

Tatort Bad

Schwerpunkte: Ausrutschen, Verbrühen, Ertrinken

Wasser hat seit jeher eine magische Anziehungskraft auf Kinder. Im und mit Wasser zu spielen macht ihnen unendlich viel Spaß. Leider birgt das Badezimmer viele Gefahren. Darum gilt immer: Im Bad das Kind nie unbeaufsichtigt lassen!

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Badewanne: Kleine Kinder können schon in niedrigem Wasser ertrinken. Beim Baden sollten sie nie unbeaufsichtigt sein. Die Aufsicht darf niemals auf ein älteres Geschwisterkind übertragen werden.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Glatte Böden: Im Badezimmer Anti-Rutsch-Matten und Stoßsicherungen für die Armaturen verwenden.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Heißes Wasser: Mischbatterien mit einem Wassertemperaturregler ausstatten, Wassertemperatur stets prüfen und heißes Wasser, das sich noch in der Leitung befindet, ablaufen lassen.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Medikamente, Wasch- und Reinigungsmittel: immer wegschließen!

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Strom: Elektrische Geräte wie Fön und Rasierapparat immer vom Netz nehmen und wegräumen, wenn sie nicht in Gebrauch sind.

Hexenkessel Kinderzimmer

Schwerpunkte: Stürzen, Ersticken, Platzwunden

Das Kinderzimmer ist das Reich Ihres Kindes und seiner Phantasie. Hier spielt und tobt es, auch unbeaufsichtigt. In diesem Raum soll sich das Kind sicher fühlen – und es auch sicher sein.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Möbel: Sie müssen stabil, funktional und kippsicher sein.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Wickeltisch: Das Kind nie unbeaufsichtigt lassen und immer mit einer Hand halten.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Etagenbetten: Sie stellen grundsätzlich ein erhöhtes Sturzrisiko dar. Gestell und Leiter sollten fest verankert sein und das Bett über eine hohe Umrandung verfügen.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Fenster: Sie sollen gegen ein Öffnen des Kindes gesichert werden, bzw. abschließbar sein.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Stromleitungen: Um Stolperfallen zu vermeiden, Stromleitungen außerhalb der Laufwege verlegen.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Spielsachen: Abnehmbare Kleinteile bedeuten für Kinder unter drei Jahren eine Erstickungsgefahr. Deshalb darauf achten, dass kleinere Kinder nicht unbeaufsichtigt an die Spielsachen der älteren Kinder heran kommen.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Elektronisches Spielzeug: Defekte Geräte können Stromunfälle oder Brände verursachen. Deshalb die Funktion regelmäßig überprüfen.

Draußen: Garten, Hof und Garage

Schwerpunkte: Stürzen, Ertrinken, Vergiften

Im Freien können Kinder toben und werden zu Forschern. Auf ihren Erkundungstouren stillen sie ihre Neugier und probieren viel aus. Deshalb gilt:

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Spielgeräte, Klettergerüst: Sie sollten das GS-Zeichen tragen und gemäß der Gebrauchsanweisung aufgebaut werden.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Gartenteich, Regentonne: Um Kinder vor dem Ertrinken zu schützen, sollte der Teich umzäunt und Regentonnen abgedeckt und verschlossen werden.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Pflanzen: Giftige Pflanzen entfernen. Infos im Internet z.B. unter:bullet pfeil Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen http://www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale Rubrik “Pflanzen”.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Werkzeuge, Gartengeräte, Dünger: Nach dem Gebrauch sollte dieses Gartenzubehör sofort weggeräumt, bzw. weggeschlossen werden.

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Farben, Lacke, Lösungsmittel: Für Kinder unerreichbar aufheben!

blickfang smiley+ Unfallgefahren zuhause entdecken und beseitigen Grill: Beim Grillen auf einen kippsicheren Stand des Grills achten. Die Glut niemals mit flüssigen Brandbeschleunigern z.B. Spiritus entfachen, da dies zu lebensgefährlichen Verpuffungen führen kann.

MehrInformationen findet ihr auf http://www.kindersicherheit.de/

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Foto einer schwangeren Frau die im Bett liegt und sich den Babybauch hält | Risiken in der Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft ist ein vollkommen natürlicher Vorgang, ein Programm, das seit Millionen von Jahren erfolgreich verläuft. Freuen Sie sich darüber, Eltern zu werden und belasten Sie sich nicht mit unnötigen Ängsten. Wachsamkeit ist jedoch geboten, denn auch in der Natur läuft nicht immer alles problemlos ab. Wenn Sie die Risiken in der Schwangerschaft kennen, können Sie mögliche Beschwerden jedoch einordnen und wissen, wann es Zeit ist, außerhalb der vorgesehenen Mutter-Kind-Pass Untersuchungen einen Arzt aufzusuchen.

Risiken in der Schwangerschaft: Krankheiten und Infektionen

Typische Krankheiten, die in Verbindung mit einer Schwangerschaft auftreten, sind z. B. die Gestose, eine Eileiterschwangerschaft oder verschiedene Arten von Blutungen. Ihr Arzt kann rasch und sicher abklären, wo das Problem liegt und Abhilfe schaffen. Infektionen können in der Schwangerschaft zu Problemen führen: Bakterien, Viren und Parasiten sind im schlimmsten Fall für eine Schädigung des Ungeborenen oder eine Fehlgeburt verantwortlich.

Umweltgifte: ein neues Risiko in der Schwangerschaft

Alles Leben ist Chemie. Stimmt, aber niemals zuvor haben sich Menschen mit so einer Vielzahl an chemischen Produkten umgeben wie heute. Wandanstriche, Farben, Putzmittel, Haarfärbemittel und vieles mehr enthalten Inhaltsstoffe, die für das Ungeborene schädlich sein können. Achten Sie unbedingt auf umweltfreundliche Produkte und Reinigungsmittel!

Erbkrankheiten und Chromosomenanomalien: Risiken in der Schwangerschaft

Sind in Ihrer Familie Erbkrankheiten bekannt, muss Ihr Kind nicht notwendiger Weise daran erkranken. Eine eingehende genetische Beratung und Pränataldiagnostik helfen auf dem Weg zum gesunden Nachwuchs. Chromosomenstörungen werden heute mittels moderner Pränataldiagnostik aufgespürt – die Entscheidung, wie es nach der Diagnose weitergehen soll, ist jedoch in keinem Fall leicht zu treffen.

Fehlgeburt – Frühgeburt – Totgeburt

Viele Schwangerschaften enden sehr früh und meist unbemerkt. Aus irgendeinem Grund konnte sich der Embryo nicht weiter entwickeln, eine Fehlgeburt beendet die Schwangerschaft. Frühgeburten haben Dank moderner Medizin eine gute Chance zu überleben und sich gesund zu entwickeln. Eine Totgeburt hingegen muss nicht bedeuten, dass der Weg zu einem gesunden und lebensfähigen Kind versperrt ist.

Mehrlingsschwangerschaft – eine Risikoschwangerschaft

Sind zwei oder mehr Babys gleichzeitig unterwegs, ist besondere Beobachtung durch den Arzt und die Hebamme gefordert. Es muss darauf geachtet werden, dass sich beide Kinder gleich gut entwickeln können – Komplikationen müssen rasch erkannt werden. Dafür werden Sie bei der Geburt gleich mehrfach für die Mühe belohnt!

Euer Netmommys Team

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Stillen

Baby stillen

Ihr Baby zu stillen ist nicht nur die gesündeste und auch kostengünstigste Variante ihr Baby zu füttern, es schafft auch eine unbeschreibliche Nähe zwischen Mutter und Kind. Bei der Ernährung eines Babys durch Stillen kann es aber trotzdem einige Probleme geben: Die Brustwarzen können entzündet sein, vielleicht bekommt ihr Baby zu wenig oder zu viel Milch, manche Babys schlafen auch gerne laufend ein und trinken dadurch nicht ausreichend, was zu einem Milchstau führen kann.
Doch mit viel Ruhe und Geduld kommen sie leichter zum Ziel, und auch wenn es nicht klappt sind sie noch lange keine schlechte Mutter!
Schon lange gilt übrigens das Ammenmärchen nicht mehr, das Frauen mit kleiner Brust schlechter stillen können, meist ist das Gegenteil der Fall.

Es gibt einige Still “verbote”, wie verschiedene Krankheiten, doch mind. 90 Prozent aller Frauen können und dürfen stillen. Allerdings sind wie in der Schwangerschaft manche Verhaltensweisen der Mutter tabu. Während dem Stillen Abnehmen, Alkohol trinken, Rauchen oder sonstiges ist sehr schlecht für das Kind. Näheres in der Rubrik “Stillverbote”. Es gibt verschiedene Symptome bei Babys, die das Stillen unmöglich machen. Wichtig für die Verträglichkeit der Muttermilch für den Säugling beim Stillen, um zum Beispiel Blähungen beim Säugling zu vermeiden, ist ihre Ernährung während der Stillzeit. Außerdem können sie die Muttermilch als “Medizin” verwenden, wenn das Baby Schnupfen hat, oder für ihre eigenen Brustwarzen.
Viele Frauen sind in der Schwangerschaft auch schon am überlegen, ob Sie überhaupt stillen wollen. Denn nach dem Stillen, kann die Brust, gerissen und schlapp werden und manche Frauen sind einfach nicht bereit, diese “Nebenwirkungen” hin zu nehmen. Ob Sie Ihr Kind stillen oder nicht stillen ist immer noch der Mutter überlassen, immerhin ist die heutige Entwicklung schon so weit, dass es dazu auch gute Alternativen gibt. Es gibt auch Frauen die zum Stillen zu wenig Milch produzieren und man auf diese Alternativen zurückgreifen muss.

Jede Frau vollzieht das Stillen nach Bedarf des Kindes oder sich selbst. Wie lange Sie stillen kommt darauf an, wie viel und wie lange Sie Milch produzieren und wie Ihr Kind im Laufe der Ernährung reagiert. Der Ort an dem Sie stillen ist eigentlich egal. Hauptsache Sie und Ihr Baby fühlen sich wohl. Sie können auf einem Stuhl stillen, oder auch das Bett oder die Couch dafür in Anspruch nehmen – eben da, wo Sie es am bequemsten haben. Die Muttermilch ist sehr gut für die Entwicklung beim Säugling, ist aber kein muss, weil es mittlerweile gut Alternativen an Babymilch in Pulverform gibt. Über all diese Themen und auch alles über die passende Stillbekleidung erfahren auf den folgenden Seiten.

Wenn Ihr Baby dann nach dem Stillen das erste Mal feste Nahrung zu sich nimmt, kann es sein, dass der Säugling Durchfall oder Blähungen bekommt. Das liegt daran, dass das Baby sich erst an die neue Nahrung gewöhnen muss und auch die Verdauung muss sich erst auf mehr “Arbeit” einstellen. Durchfall oder Blähungen beim Säugling sind, wenn es ab und zu vorkommt also völlig normal.

Mehr Informationen rund ums stillen bekommen sie auf www.stillen.de

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Baby Blues oder Wochenbettdepression?

baby blues Baby Blues oder Wochenbettdepression?

Psychische Störungen nach der Entbindung

Etwa 50 bis 80% aller Mütter im Wochenbett leiden unter den sogenannten ‘Heultagen’ (Baby Blues), einer hormonell bedingten depressiven Verstimmung, die meist nach einigen Tagen überstanden ist und keiner medizinischen Behandlung – wohl aber freundlicher Zuwendung! – bedarf.

Aber immerhin etwa 10-20% aller Mütter haben sich mit schwerwiegenderen psychischen Störungen auseinander zu setzen: der Wochenbettdepression. Selten ist die Wochenbettpsychose (~0,2%).
Am häufigsten treten diese beiden Formen von psychischen Störungen im Wochenbett nach der ersten Entbindung auf.

Ursachen sind neben der raschen hormonellen Veränderung nach der Geburt psychische, biologische, soziale und gesellschaftliche Faktoren (psychische Erkrankungen in der Vorgeschichte oder in der Familie, Belastung/Traumatisierung durch die Geburt/Kaiserschnitt, ungewollte Schwangerschaft, soziale Notlage, Krankheit oder Tod des Kindes u.a.).

Als erfolgreiche Therapie der Wochenbettdepression/-psychose hat sich eine kombinierte psychotherapeutische/pharmakotherapeutische Behandlung bewährt, wobei die Gabe von Medikamenten in der Stillzeit problematisch ist. Hier muss ggf. über das Abstillen entschieden werden. Die Belastung für die junge Familie ist gross, die Einbeziehung des Partners/der Familie in die ambulante Behandlung notwendig und sinnvoll. In schweren Fällen kann eine stationäre Behandlung im Krankenhaus erforderlich sein.

Das Thema ‘Wochenbettdepression’ ist in unserer Gesellschaft leider immer noch ein Tabu. Junge Mütter werden uns als strahlende, fröhliche und glückliche Frauen dargestellt, “negative” gemischte Gefühle oder depressive Verstimmungen gelten als unpassend und undankbar (“Du musst doch glücklich sein!”). Der gesellschaftliche Druck ist gross. Ignoranz und Nicht-Wissen – auch unter Fachleuten – ist immer noch weit verbreitet. Häufig wird die Behandlungsbedürftigkeit nicht erkannt, Symptome falsch interpretiert oder heruntergespielt.

Wenn der Baby Blues nicht nach einigen Tagen einer normalen Grundstimmung weicht, sollte immer an eine Depression oder Psychose gedacht werden. Fachlicher Rat (Ärztin/Arzt, Hebamme, Selbsthilfegruppe) ist bei Verdacht angebracht und notwendig. Etwa 10% aller Depressiven verüben Selbstmord. Psychische Störungen sind nicht peinlich – sie müssen fachkundig behandelt werden. Eine Wochenbettdepression oder -psychose ist keine Laune sondern eine ernstzunehmende Erkrankung!
Heultage – Baby Blues (Postpartales Stimmungstief)

Definition: Depressive Verstimmung, labile Stimmungslage zwischen dem 3. und 10. Tag nach der Geburt

Symptome: gesteigerte Empfindsamkeit, ängstlich, unruhig, reizbar, Schlaflosigkeit, Weinen, Stimmungsschwankungen.

Wochenbettdepression (Postpartale Depression)
Definition: Psychische Störung im Wochenbettsverlauf, tritt in den ersten Monaten nach der Entbindung auf (manchmal erst später) und erscheint oft als gesteigerte und fortgesetzte Form des Baby Blues.

Symptome: generelle Grundstimmung: niedergeschlagen, traurig; häufiges Weinen (scheinbar ohne Grund), Grübeln, Hoffnungslosigkeit, Dauermüdigkeit (am liebsten den ganzen Tag im Bett verkriechen), Erschöpfung, Energieverlust, Konzentrationsstörung, Desinteresse am Alltäglichen, sexuelles Desinteresse, “Gefühllosigkeit”, Appetitlosigkeit, Zerschlagenheitsgefühl, Konzentrationsschwäche, Ängste, Ruhelosigkeit, Minderwertigkeitsgefühle, Schuldgefühle, “gemischte” Gefühle/Abwehr gegenüber dem Kind (und dem Partner), Kreislaufprobleme, Krankheitssymptome (Kopf- und Rückenschmerzen, Herzrasen, Magenschmerzen, Verdauungsprobleme, Sehprobleme/”trockene” Augen, Schmerzen im Brustkorb u.a.), Panikattacken, Selbstmordgefahr.

Wochenbettpsychose (Postpartale Psychose )

Definition: Schwere psychische Störung im Wochenbettverlauf und darüber hinaus, tritt meist innerhalb der ersten 8 Wochen nach der Geburt auf

Symptome: wie bei der Wochenbettdepression in verstärkter Form, extremer Stimmungsumschwung, extreme Angstzustände, Verzweiflung, Verwirrtheit, geringes Schlafbedürfnis und Schlafstörungen, starke Unruhe, Halluzinationen, Besessenheit, Wahnvorstellungen (berechtigte Angst, sich und/oder dem Kind etwas anzutun), Selbstmordgefahr.

Euer Netmommys Team

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Sport in der Schwangerschaft?

http://www.fem.com/fileadmin/content/articles/private/artikel/Schwangerschaft-sport.jpgSchonende, regelmäßige Bewegung hilft Muskeln, Magen, Darm, Bändern und Blutkreislauf zu entlasten. Vorausgesetzt, die Schwangerschaft verläuft normal, schadet Sport also nicht, sondern nützt. Sie sollten deshalb auch während der Schwangerschaft in Bewegung bleiben

Es wird Ihnen leichter fallen, die empfohlene Gewichtszunahme von zehn bis zwölf Kilogramm nicht zu überschreiten. Außerdem verbessert sich Ihre Kondition, Sie werden kräftiger. Das hilft Ihnen, die Geburt leichter zu überstehen.

Vergessen Sie jedoch nicht, dass Sie ab und zu etwas Ruhe brauchen. Sorgen Sie für eine ausgewogene Kombination aus Ruhe- und Bewegungsphasen. Legen Sie mindestens zweimal pro Tag einfach die Füße hoch und entspannen Sie sich.

Regelmäßige Übungen können nicht nur physische, sondern auch emotional befriedigend sein. So können Sie durch die Freisetzung körpereigener Hormone beispielsweise von Endorphinen, einen emotionalen Aufschwung erleben.

Die Übungen sind aber auch gut für Ihr Baby. Es erhält einen Sauerstoffschub, der den Stoffwechsel ankurbelt. Die Endorphine führen auch bei Ihrem Baby zu Wohlbefinden und Zufriedenheit. Außerdem wirken die schaukelnden Bewegungen außerordentlich beruhigend.

[...]

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familie 300x200 Alles Wichtige über die Elternzeit

Seit 2007 gibt es das Elterngeld, gekoppelt an die Elternzeit. Das Neue daran: Das Elterngeld wird als Lohnersatzleistung gewährt. Vorher war es eine Sozialleistung, bei der vor allem Mitnahmeeffekte zu beobachten waren. Erst 1979 wurde in der BRD das Mutterschaftsurlaubsgesetz eingeführt, um erwerbstätige Frauen über die Mutterschutzfrist hinaus freizustellen. 1986 ersetzte das Bundeserziehungsgeldgesetz diese Regelung. 10 Monate lang konnten nun Mutter oder Vater beim Säugling bleiben. Diese Frist wurde stufenweise erhöht und betrug ab 1992 36 Monate.

Übrigens gab es auch in der DDR eine Elterngeldregelung. Seit 1986 vom ersten Kind an. Das Geld wurde als Lohnersatz direkt vom Betrieb überwiesen. Mit viel geringerem bürokratrischen Aufwand als heute. Zusätzlich gab es günstige „Ehekredite“, die „abgekindert“ werden konnten.

In der BRD wurde von der sozialdemokratischen Familienministerin Renate Schmidt 2000 eine Budgetregelung eingeführt. Nun konnte man bis zu zwei Jahre lang Erziehungsgeld bekommen. Nahm man nur ein Jahr in Anspruch, gab es den erhöhten Satz von 450 Euro. 2007 wurde erstmals das Elterngeld als Lohnersatzleistung eingeführt.

Bisher noch selten – Väter und Elternzeit

Mit dem neuen Elterngeld sollten auch Väter dazu animiert werden, für eine gewisse Zeit die Kinderbetreuung zu übernehmen. Viele Väter nutzten die finanziell gute Möglichkeit zu Hause zu bleiben und widmeten sich ihrem Kind. Dennoch ist die Zahl der Väter in Elternzeit geringer als erwartet. Deutlich wird: Männer fühlen sich immer noch stark für die finanzielle Absicherung der Familie zuständig.

So bleibt es auch während der Elternzeit “traditionell”, dass sich in erster Linie die Frauen um die Kinder kümmern und Eltergeld beantragen.

Elterngeld

Das Anfang 2007 eingeführte Elterngeld schafft nach der Geburt eines Kindes den notwendigen Schonraum für einen guten Start in das gemeinsame Leben mit dem neuen Familienmitglied. Für Mütter und Väter wird es mit dem Elterngeld einfacher, vorübergehend ganz oder auch nur teilweise auf eine Erwerbstätigkeit zu verzichten und so mehr Zeit für die Betreuung des Kindes zu haben.

Das Elterngeld fängt einen Einkommenswegfall nach der Geburt des Kindes auf. Es beträgt 67 Prozent des durchschnittlich nach Abzug von Steuern, Sozialabgaben und Werbungskosten vor der Geburt monatlich verfügbaren laufenden Erwerbseinkommens, höchstens jedoch 1.800 Euro und mindestens 300 Euro. Für Geringverdiener mit einem Einkommen unter 1.000 Euro vor der Geburt des Kindes wird die Ersatzrate auf bis zu 100 Prozent angehoben. Nicht erwerbstätige Elternteile erhalten den Mindestbetrag zusätzlich zum bisherigen Familieneinkommen. Mehrkindfamilien mit kleinen Kindern profitieren vom so genannten Geschwisterbonus: Sie erhalten einen Zuschlag von 10 Prozent, mindestens aber 75 Euro zu dem sonst zustehenden Elterngeld des betreuenden Elternteils.

Das Elterngeld wird an Väter und Mütter für maximal 14 Monate gezahlt; beide können den Zeitraum frei untereinander aufteilen. Ein Elternteil kann dabei mindestens zwei und höchstens zwölf Monate für sich in Anspruch nehmen, zwei weitere Monate gibt es, wenn sich der Partner an der Betreuung des Kindes beteiligt und den Eltern mindestens zwei Monate Erwerbseinkommen wegfällt. Alleinerziehende, die das Elterngeld zum Ausgleich des wegfallenden Erwerbseinkommens beziehen, können aufgrund des fehlenden Partners die vollen 14 Monate Elterngeld in Anspruch nehmen.

Das Elterngeld stabilisiert das Familieneinkommen

Nach den Ergebnissen jüngster Studien zu den Auswirkungen des Elterngeldes verbessert das Elterngeld die Bedingungen für junge Familien deutlich: Väter gewinnen an gemeinsamer Zeit mit ihren Kindern und erfüllen sich damit stärker als früher ihren Wunsch nach einer aktiveren Vaterschaft. Viele erleben die Bindung zu ihren Kindern so früher und intensiver. Auch Müttern hilft der neue Trend bei der Aufgabenteilung in der Familie: Sie kehren schneller wieder in ihren Beruf zurück, wenn ihr Partner sich für die Partnermonate entscheidet, und stabilisieren so das Familieneinkommen.

Antragstellung und Fristen

Das Elterngeld muss schriftlich bei den für den Vollzug des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes zuständigen Elterngeldstellen der Bundesländer beantragt werden. Jeder Elternteil kann für sich einmal einen Antrag auf Elterngeld stellen. Der Antrag muss nicht sofort nach der Geburt des Kindes gestellt werden. Rückwirkende Zahlungen werden jedoch nur für die letzten drei Monate vor Beginn des Monats geleistet, in dem der Antrag auf Elterngeld eingegangen ist.

Weitere Details zum Elterngeld, zu Antragstellung und Fristen finden sich im Service-Portal des Bundesfamilienministeriums www.familien-wegweiser.de.

Eine wichtige Säule moderner und nachhaltiger Familienpolitik

Das Bundesfamilienministerium setzt auf eine moderne und nachhaltige Familienpolitik, die die veränderten Lebensumstände und -entwürfe von Familien berücksichtigt und deren wirtschaftliche Selbständigkeit stärkt. Maßgeblich für den Erfolg ist der familienpolitische Dreiklang aus finanzieller Förderung, verbesserter Infrastruktur und mehr Zeit. Ein wichtiger Meilenstein dabei war die Einführung des Elterngeldes im Januar 2007.

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Der plötzliche Kindstod

Was ist der Plötzliche Kindstod?

Der Plötzliche Kindstod, auch Krippentod oder SIDS (abgeleitet aus dem Englischen von “Sudden Infant Death Syndrome”), ist keine Krankheit oder Seuche. Es ist vielmehr eine Diagnose, wenn ein scheinbar gesundes Baby unter einem Jahr ohne Vorwarnung stirbt . Wenn die Ärzte bei einer nachträglichen Untersuchung inklusive einer Autopsie und unter Einbeziehung von familiärer Vorbelastung keine eindeutige Todesursache feststellen können, dann nennen sie es den Plötzlichen Kindstod . Traurigerweise sterben in Deutschland jährlich etwas mehr als 300 Babys schnell und unerwartet am plötzlichen Kindstod.

Es gibt aber auch ganz andere Ansätze, beispielsweise werden auf der Website ploetzlicher-kindstod.org Ergebnisse von Untersuchungen erwähnt, die Gase als Ursache benennen:

Der britische Chemiker BA Richardson und der neuseeländische Chemiker TJ Sprott wollen unabhängig voneinander nachgewiesen haben, dass SIDS durch giftige Gase ausgelöst wird. Diese steigen aus der Baby-Matratze auf und lähmen die Herztätigkeit und Atmung des Babys. Die meisten Babymatratzen enthalten phosphor-, arsen- oder antimonhaltige Stoffe, aus denen ein Haushaltspilz diese sehr giftigen Gase freisetzt.

Vorbeugende Maßnahmen können schützen

Eindeutig bewiesen ist also nichts – und trotzdem gibt es einige Maßnahmen, die man beherzigen sollte, um das Risiko des plötzlichen Kindstod so gering wie möglich zu halten:

  • Während der Schwangerschaft nicht rauchen. Das gilt als einer der größten Risikofaktoren.
  • Ist das Baby jünger als ein Jahr alt, sollte es in Rückenlage und nicht in Bauchlage schlafen.
  • Das Baby sollte so im Bett liegen, dass sein Kopf nicht durch Bettzeug bedeckt wird. Am besten zieht man ihm einen Schlafsack an – denn so kann es gar nicht unter die Bettdecke rutschen. Es sollten außerdem keine Kissen oder ähnliches im Bettchen liegen
  • Das Kind sollte sein eigenes Bett haben, aber im Zimmer der Eltern schlafen.
  • Man sollte das Baby nicht auf einer gebrauchten Matratze schlafen lassen.
  • Überwärmung oder Unterkühlung des Babys vermeiden.
  • Wenn möglich, das Kind stillen.
  • In welchem Alter ist die Gefahr am größten?

    Der Plötzliche Kindstod ist am häufigsten zwischen dem dritten und dem vierten Monat, und 90 Prozent aller Fälle ereignen sich im ersten halben Jahr. Der Krippentod kommt meistens im Schlaf (aber nicht immer!) üblicherweise zwischen 10 Uhr abends und 10 Uhr morgens. Besonders häufig ist er im Winter.

    Wo bekommen Eltern Unterstützung?

    Was auch immer die Ursache für den plötzlichen Tod sein mag – er lässt bei den betroffenen Eltern ein Gefühl unglaublicher Hilflosigkeit zurück. Nach einem solchen Schicksalsschlag quälen sich nahezu alle Betroffenen mit furchtbaren Schuldgefühlen. Dazu kommt, dass in vielen Fällen erst von der Polizei ausgeschlossen werden muss, dass es sich nicht um Gewaltanwendung seitens der Eltern gehandelt hat.

    In so einer seelischen Krise können sich Eltern an Beratungszentren wie etwa die „Elterninitiative plötzlicher Säuglingstod” (siehe Linkbox) wenden. Es kann auch sehr hilfreich sein, Kontakt zu anderen Betroffenen zu knüpfen, die das gleiche durchmachen mussten.

    Kleiner Trost: Durch bessere Vorsorge sind in den vergangenen Jahren immer weniger Kinder am plötzlichen Kindstod gestorben. Mit Hilfe einer guten Aufklärung über die Risikofaktoren und das richtige Verhalten im Notfall ist das Risiko wesentlich geringer.

    Euer NetmommysTeam

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    Pflegeeltern werden

    Die Entscheidung ein Pflegekind in die Familie aufzunehmen sollte gut überlegt sein.So groß der Wunsch ein Kind bei sich aufzunehmen,ihm Geborgenheit und ein gutes zu Hause zu geben auch sein mag, man sollte sich darüber im Klaren sein, das dies auch für eine längere Zeit der Fall sein kann oder aber auch nur für ganz kurz und man das Kind dann wieder gehen lassen muss.

    Diese Kriterien müssen Pflegeeltern erfüllen um ein Kind aufnehmen zu können:

    *Verheiratete Paare, unverheiratete Paare, gleichgeschlechtliche Paare und Alleinlebende mit und ohne Kinder können sich um die Aufnahme eines Pflegekindes bewerben.

    *Zwischen den Pflegeeltern und dem Kind sollte in etwa ein natürlicher Eltern-Kind-Altersabstand eingehalten werden.

    *Nach der Aufnahme in einer Pflegefamilie muss das Kind kontinuierliche Bezugspersonen erhalten. Es wird daher erwartet, dass ein Pflegeelternteil nicht berufstätig ist, oder sich die Eltern die Arbeitszeit so einrichten   können, dass immer ein Elternteil beim Kind ist. Nach erfolgter Integration des Kindes in der Pflegefamilie ist die Frage einer eventuell gewünschten Berufstätigkeit anhand weiterer sicherer Versorgungsmöglichkeiten des Kindes neu zu bedenken.(z.B. bei Besuch des Kindergartens oder der Schule)

    *Der Gesundheitszustand der Pflegeeltern darf ihre Erziehungsaufgabe nicht behindern oder infrage stellen. Von den Bewerbern wird erwartet, dass sie ein ärztliches Gesundheitszeugnis vorlegen.
    *Bewerber müssen ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorlegen. Dies wird von der Vermittlungsstelle mit Erlaubnis der Bewerber eingeholt.

    *Wohnräume müssen ausreichend und groß genug zur Verfügung stehen. Das Pflegekind kann sich auch mit einem anderen Kind ein Zimmer teilen, ein eigenes Zimmer wäre jedoch wünschenswert.

    *Die finanzielle Situation der zukünftigen Pflegeeltern muss gesichert sein. Das heißt, dass die Pflegeeltern auch ohne Aufnahme eines Pflegekindes das Leben finanziell geregelt bekommt.

    *Die Religionszugehörigkeit spielt besonders dann eine Rolle, wenn Herkunftseltern sich die Unterbringung ihres Kindes in einer Pflegefamilie wünschen die einer bestimmten Religion angehört. Die religiöse Haltung der  Pflegeeltern darf der von den Eltern benannten religiösen Grundhaltung der Erziehung nicht im Wege stehen. Die Zugehörigkeit der Bewerber zu einer Sekte erschwert die Aufnahme eines Pflegekindes erheblich.

    *Die Kinder der Pflegeeltern spielen bei der Aufnahme eines Pflegekindes eine große Rolle. Für das Gelingen eines Pflegeverhältnisses müssen die Auswirkungen der Aufnahme eines Pflegekindes auf die eigenen Kinder unbedingt mitbedacht wird.

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    Die Gründe, warum ein Kind zum Pflegekind wird, können sehr vielschichtig sein. In jedem Fall hat das Kind aber eine Vorgeschichte, die es geprägt hat. Pflegeeltern sollten in der Lage sein, möglichst ohne negative Emotionen in das Pflegeverhältnis zu gehen. Das heißt, auch wenn sie persönlich das Verhalten der leiblichen Eltern skeptisch sehen oder verachten, sollten diese Gefühle außen vor bleiben. Auch Mitleid hilft weder dem Pflegekind, noch den leiblichen Eltern. Die Aufgabe von Pflegeeltern besteht primär darin, für den Zeitraum der Pflegschaft die Versorgung des Kindes so zu übernehmen, wie es nach unseren gesetzlichen und moralischen Grundprinzipien nötig ist.

    Das bedeutet Geduld besitzen zu müssen, wenn das Kind durch negative Prägungen Eigenschaften zeigt, die das Zusammenleben erschweren könnten. Ein gesunder Weg aus liebevoller Aufnahme und Konsequenz, aber auch Humor muss gefunden werden, um einerseits Stabilität ins Leben des Kindes zu bringen, aber andererseits auch Vertrauen aufzubauen. Je nach familiärer Vorgeschichte soll das Kind eventuell wieder in die leibliche Familie zurückkehren, was wiederum auch mit Trennungsschmerz der Pflegeeltern verbunden sein kann.
    Ein Pflegekind, auch dessen sollten sich Pflegeeltern bewusst sein, kommt nicht allein. Sozialarbeiter, eventuell ein Vormund, aber auch leibliche Verwandte, zu denen der Kontakt gefördert wird, werden ebenso im Kontakt mit den Pflegeeltern stehen und gemeinschaftlich zu Bezugspersonen des Kindes werden, die bestrebt sind, den bestmöglichen Weg des Miteinander für das Kind zu finden.

    Es ist eine große, nicht immer nur leichte Aufgabe, ein Pflegekind aufzunehmen, aber wenn sich die Pflegeeltern als Brücke für das Kind sehen, die es sicher an sein heimisches Ufer geleitet, kann daraus eine lebenslange enge Bindung erwachsen, selbst dann, wenn das Kind schon längst nicht mehr in der Pflegefamilie lebt.

    Euer Netmommys Team

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    Irrtümer zum Schwanger werden

    Wenn beide Partner beschließen ein Kind zu bekommen steht dem Glück meistens nichts mehr im Wege.Jetzt muss es nur noch klappen mit dem Schwanger werden.

    Hier sind die 5 populärsten Irrtümer wenns ums Schwanger werden geht:

    1.In jedem Zyklus findet ein Eisprung statt
    es kann durchaus auch mal vorkommen das in einem Zyklus der Eisprung ausbleibt,
    auch das bekommen der Monatsblutung ist kein Anzeichen für einen Eisprung.

    2.Die Chance schwanger zu werden ist am Tag des Eisprungs am Größten
    am größten ist die Chance schwanger zu werden wenn man 2-3Tage vor dem Eisprung Sex hat.
    nach dem Eisprung ist das Ei etwa zwölf bis vierundzwanzig Stunden befruchtungsfähig.
    hat man am Morgen den Eisprung, kann es am Abend für eine Befruchtung schon zu spät sein.

    3.Der Eisprung findet nach Erhöhung der Temperatur statt
    die erhöhte Temperatur tritt ein bis zwei Tage nach dem Eisprung ein und zeigt somit an, dass der Eisprung bereits stattgefunden hat.
    Am Tag des Temperaturanstiegs und drei Tage vorher ist man am Fruchtbarsten.

    4.Die Chancen schwanger zu werden sind am besten, wenn man täglich miteinander schläft.
    häufiger Sex vergrößert die Chancen schwanger zu werden nicht,wichtig ist es wann man miteinander schläft.
    auch an den fruchtbaren Tagen sollte man nur alle 2Tage Sex haben,da sonst die Qualität der Spermien abnimmt.

    5.Solange eine Frau stillt, kann sie nicht schwanger werden
    Stillen macht eine Schwangerschaft unwahrscheinlich aber nicht unmöglich!
    In der Stillzeit  wird die Bildung von Hormonen verhindert, die die Reifung der Eizellen und den Eisprung steuern.
    Dadurch sinkt zwar die Fruchtbarkeit und die Menstruation bleibt aus, die Frau ist aber nicht unbedingt unfruchtbar.
    Frischgebackene Mütter, die sich noch kein neues Kind wünschen, sollten also ganz normal verhüten.

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